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28. August 2026

Para Rudern: WM-Gold für Jasmina Bier und Paul Umbach im Para-Mixed-Zweier

WM-Gold für Jasmina Bier und Paul Umbach im Para-Mixed-Zweier (Bild: © meinruderbild)

Bei den Ruder-Weltmeisterschaften in Amsterdam sicherte sich unser OSP-Duo Jasmina Bier und Paul Umbach im Para-Mixed-Zweier PR2 mit einem fantastischen Rennen den Weltmeister-Titel – herzlichen Glückwunsch!

Für den PR3 Mixed-Vierer mit Steuermann, in dem mit Hermine Krumbein, Jan Helmich, Daniel Müller-Groß, Susanne Lackner und Till Martini ausnahmslos OSP-Athlet*innen am Start waren, reichte es im A-Finale zum 6. Platz.

Nachfolgend der ausführliche Beitrag des Deutschen Ruderverbandes DRV:

Jasmina Bier und Paul Umbach (RG Hansa Hamburg und RC Nürtingen) feierten ihren bisher größten Erfolg im Para-Rudern. Mit einem langen Endspurt bezwangen sie Titelverteidiger China und krönten sich nach der Silber-Medaille im vergangenen Jahr selbst zum Weltmeister. Bis zur 1500-Meter-Marke konnten sich mit den führenden Chinesen, dem DRV-Boot, Israel und Usbekistan noch vier Mannschaften Hoffnungen auf Rang eins machen. Dann begannen Bier und Umbach ihren Endspurt, der etwas früher geplant war als sonst bei ihnen üblich, und China hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen. Mit fast einer Sekunde Vorsprung holten die Deutschen Gold, Silber ging an China und Bronze an Israel.

„Absolut geiles Gefühl“, sagte Paul Umbach nach dem Rennen. Beide hatten sich auf sich konzentriert und keine Zeit für Blicke auf die Konkurrenz gehabt. „Ich hatte nur mein Rennen im Kopf“, sagte Jasmina Bier. „Danke auch an alle, die das möglich gemacht haben nach meiner Verletzung.“

„Es ist schon eine kleine Überraschung, dass es trotz Jasminas Verletzung im Saisonverlauf zum Titel gereicht hat. Aber wir konnten das Boot durch gezieltes Training wieder schnell machen. Mein Glückwunsch an die Beiden und Stephan Froelke, ihren Trainer“, sagte Para-Bundestrainer Marc Stallberg. Für ihn war auch die gute Stimmung am deutschen Stand nach den Erfolgen der Vierer ein Grund, dass Umbach und Bier ebenfalls positiv ins Finale gingen. Die Integration des Para-Ruderns sei vollends vollzogen: „Das Team mischt sich immer mehr und mir persönlich macht es viel Spaß, Trainer in diesem gemeinsamen Team zu sein.“

Mixed-Vierer im A-Finale auf Rang sechs

Für den PR3 Mixed-Vierer mit Steuermann war das Erreichen des A-Finales ein Erfolg. Hermine Krumbein, Jan Helmich, Daniel Müller-Groß, Susanne Lackner und Till Martini (RK Normannia Braunschweig, RC Hansa Dortmund, RTHC Bayer Leverkusen, Mannheimer RV ‚Amicitia‘ und Olympischer RC Rostock) konnten gegen die starke Konkurrenz nichts ausrichten und wurden mit einigem Rückstand Sechster. „Der Vierer ist einen super Vorlauf gefahren. Wir sind noch nicht so weit, dass wir Im A-Finale mithalten können, aber wir werden weiter arbeiten“, sagte Bundestrainer Marc Stallberg. Die USA gewannen vor Großbritannien und Frankreich.

„Unverständnis ruft bei uns hervor, dass der Kurs des Kamerabootes ab der Hälfte der Strecke in letzter Konsequenz bewirkte, dass das Boot nicht mehr steuerbar war. Auf Rennkursen dieser Art, mit mehreren Kameras an Land, die mitfahren, haben diese Kamerabootes nicht zu suchen und gefährden letztendlich die Mannschaften“, sagte Bootstrainer Sebastian Fuchs.

Quelle: DRV
Bild: © meinruderbild

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