Der Kreis Mettmann ist nun Mitglied in der Regionalgemeinschaft Olympiastützpunkt Rhein-Ruhr. Kreisdirektor Philipp Gilbert, sowie Simon Neubauer, Referent für Sport und Geschäftsführer des Ausschusses für den Schulsport, nahmen in der Kreisverwaltung in Mettmann die offizielle Urkunde entgegen. Überreicht wurde sie von Volker Lauer, Leiter des Olympiastützpunktes.
Im Mittelpunkt des Treffens stand der Austausch darüber, wie der olympische und paralympische Sport im Kreis Mettmann künftig noch besser gefördert werden kann. Dabei ging es unter anderem um die Zusammenarbeit von Vereinen, Schulen, Kommunen und Sportstrukturen sowie um die Frage, wie Kinder und Jugendliche frühzeitig für den Leistungssport begeistert und auf ihrem Weg begleitet werden können. Mit den Landesstützpunkten in Hilden (Sportklettern), Ratingen (Gewehr) und Velbert (Boxen) bestehen bereits Anknüpfungspunkte in der Region.
Auch die aktuelle Bewerbung „Köln.RheinRuhr“ für Olympische und Paralympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 war Thema des Gesprächs. Zu den möglichen Austragungsorten zählt unter anderem die Stadt Monheim, die als Austragungsort für alle Skateboard-Wettbewerbe dienen soll. Damit könnte auch der Kreis Mettmann im Falle einer erfolgreichen Bewerbung Teil des internationalen Sportereignisses werden.
Der Kreis Mettmann mit den Städten Erkrath, Haan, Heiligenhaus, Hilden, Langenfeld (Rheinland), Mettmann (Kreisstadt), Monheim am Rhein, Ratingen, Velbert, Wülfrath ist das neunte Mitglied der Regionalgemeinschaft.