Nach neun spannenden Wettkampftagen sind am gestrigen Abend die Paralympics von Mailand und Cortina d’Ampezzo im Rahmen der traditionellen Schlussfeier zu Ende gegangen. Team Deutschland zog ein positives Fazit, sammelten die deutschen Athlet*innen doch 17 Medaillen (2 x Gold, 6 x Silber, 9 x Bronze).
„Das zeigt, dass wir hier ein starkes Team am Start hatten, wenngleich wir uns natürlich noch mehr Platzierungen auf dem Podium und auch Ausreißer nach ganz oben gewünscht hätten“, sagte Marc Möllmann, Vorstand Leistungssport im Deutschen Behindertensportverband und erstmals Chef de Mission des Team D Paralympics.
Im deutschen Team stand mit Kathrin Marchand (Para Skilanglauf) auch eine OSP-Sportlerin. Die 35-Jährige vom Skiclub Bayer Leverkusen verpasste bei ihrem 4. Platz im Sprintrennen Bronze nur um 1,9 Sekunden.
Aber auch ohne den erhofften Medaillengewinn schrieb sie dabei Sportgeschichte, da sie damit als erste Frau bei Olympischen Sommerspielen (Rudern), Paralympischen Sommerspielen (Para Rudern) und Paralympischen Winterspielen (Para Skilanglauf) antrat.
Über 10km lag unsere OSP-Athletin zur Hälfte des Rennens auf dem Bronzerang, dann zwang sie leider ein Schwäche- und Schwindelanfall zur Aufgabe. Im abschließenden 20km-Rennen landete sie dann auf einem guten 10. Rang.
Quelle: DBS
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